Höfe am Brühl

In Zusammenarbeit mit dem Büro Gourdin und Müller entstand für die Einkaufspassage Höfe am Brühl ein Kundenleitsystem für das gesamte Gebäude. Als einer der ältesten Handelsplätze der Stadt wurde der  
Leipziger »Brühl« im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört. Das hier befindliche kriegsgeschädigte Kaufhaus erhielt 1966 eine neue markante plastische Aluminiumfassade. Als sogenannte »Blechbüchse« wurde es schnell zu einem Wahrzeichen der Stadt. Im Zuge der Neubebauung des 21.000 m² großen Areals aus Shoppingcenter, Wohn- und Parkflächen wurde die Kubatur und Fassade der »Blechbüchse« wieder hergestellt.  

 Ausgehend von der charakteristischen Fassade basiert das Gestaltungsprinzip auf dem Wechselspiel zwischen  
 konkaven und konvexen Formen. Die dreidimensionale Wirkung ineinandergreifender Flächen diente als  
 Grundlage der speziell entwickelten Schrift, die ähnlich dem Möbiusband die optische Wahrnehmung hinterfragt.  
 Die Formgebung der Informationsträger führt dieses Prinzip mit umlaufend facettierten Tafeln und verwirrenden  
 Schatten fort. Die Primärfarben Schwarz und Weiß für die themenbezogenen Center-Areale – »Fashionhof« und  
»Medienhof« – wurden im Leitsystem fortgeführt

 

 

 

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